Lindenmehl-Crêpes – köstlich und vegan

Lindenmehl-Crêpes – köstlich und vegan

Lindnmehl


Wir lieben Streckmehle, besonders aus Lindenblättern! Die Blätter unterschiedlicher Linden-Arten können von Mai bis September gesammelt und zu Streckmehl verarbeitet werden. Sie schmecken die gesamte Vegetationsperiode hindurch angenehm mild und werten Speisen durch ihre Inhaltsstoffe und ihren Geschmack auf.
Was früher in der Not zum Strecken von Getreidemehl verwendet würde, ist heute etwas besonders Feines.
Wie das Streckmehl zubereitet wird, könnt ihr in unserem Blog-Beitrag Streckmehl aus Lindenblättern nachlesen.

Oft verarbeiten wir Streckmehle zu Brot- oder Kuchenteigen. Diesmal haben wir einen veganen Crêpes-Teig mit Kichererbsen- und Lindenmehl ausprobiert.
Da wir unser Rezept bei unserem jährlichen Almkräuter-Wochenende gekocht haben, kamen auch noch aromatische Almkräuter in den Teig. Besser geht’s nicht!

Und so wird’s gemacht:

– 200 g Kichererbsenmehl
– 25 g Lindenmehl
– 1 Handvoll gehackte Wildkräuter
– 500 ml Wasser
– 1 große rote Zwiebel
– ½ gestrichener Teelöffel Salz
– Olivenöl zum Herausbacken

– Kichererbsenmehl, Lindenmehl, Salz, gehackte Kräuter und Wasser werden mit einem Schneebesen gut verrührt, bis die Mischung klümpchenfrei ist. Anschließend sollte der Teig für ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.
– Nach der Ruhezeit werden die Crepes in einer heißen Pfanne mit wenig Olivenöl beidseitig knusprig gebraten.
– Nach dem Eingießen des Teiges in die heiße Pfanne wird der noch weiche Teig mit Zwiebelringen bestreut.
– Ist die Unterseite knusprig gebacken, werden die Crêpe gewendet und auch auf der mit Zwiebelringen bestreuten Oberseite gebacken.

Die feinen grünen Crêpes können als Snack gegessen oder beliebig gefüllt oder bestrichen werden.
Wir hatten dazu selbst gemachtes Ajvar mit Wildkräutern.

Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem einfachen, aber köstlichen Rezept – es gelingt immer!

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