Maroni-Nelkenwurz-Kugeln (vegan)

Maroni-Nelkenwurz-Kugeln (vegan)

Maronikugeln

Schwierigkeitsgrad:Simpel

Zutaten:

– 250 g gekochte Maroni 
– 250 ml Kokosmilch
– 5 frische oder getrocknete Nelkenwurz-Wurzeln, gesäubert klein geschnitten
– 2 Teelöffel Vanillezucker
– 1 Esslöffel Rohrzucker
– zum Wälzen: Nelkenwurz-Zucker

Die Echte Nelkenwurz hat sich über die Jahre zu einer unserer Lieblingspflanzen in der Küche gemausert. Besonders lieben wir die aromatische Wurzel der zarten Pflanze, der wir auf Schritt und Tritt im Wald, im Garten und an Wegrändern begegnen. Sie ist ein wunderbarer heimischer Gewürznelken-Ersatz und enthält denselben Inhaltsstoff wie diese: Eugenol. Mittlerweile bevorzugen wir den feinen, etwas erdigen Geschmack der Nelkenwurz-Wurzel.
Unsere Maroni-Nelkenwurz-Kugeln sind ein kleines, feines, einfaches und ganz spezielles Rezept, das wir euch nicht vorenthalten wollen. So geht’s:

Die Maroni in grobe Stücke schneiden und gemeinsam mit Vanillezucker, Zucker und Nelkenwurz-Wurzeln für 10 Minuten in der Kokosmilch leicht köcheln lassen. Anschließend ausdampfen lassen und die Mischung mit dem Pürierstab pürieren. Falls die Masse zu weich ist, können noch gekochte Maroni beigefügt werden. Zuletzt Kugeln formen und in Nelkenwurz-Zucker wälzen.

Nelkenwurz-Zucker:Saubere Nelkenwurz-Wurzeln in kleine Stücke schneiden und mit Rohrzucker vermischen. Im Backrohr bei maximal 42 Grad trocknen lassen, anschließend fein mahlen und zum Würzen verwenden.

Thymiankekse mit Bucheckernschnee

Thymiankekse

Schwierigkeitsgrad:Normal

Zutaten:

– 125 g Butter
– 125 g Weizenmehl (Universal)
– 1 Ei getrennt
– 1 El Schlagobers
– 1 El Weißwein
– 2 Teelöffel getrockneter, gemahlener Thymian
– 1 Teelöffel frischer, fein gehackter Thymian
– 1 Prise Salz
– Vanillezucker
– 90 g Feinkristall- oder Backzucker
– 50 g geschälte, grob gehackte Bucheckern und Mandeln gemischt

Eigentlich geht die Bucheckernzeit schon dem Ende zu, aber ich habe doch noch eine Menge davon gefunden. Auch der Thymian wächst noch unbeirrbar in meinem Garten. Warum also nicht einmal eine neue Variante meiner Lieblingskekse ausprobieren, hab ich mir gedacht. Das Resultat schmeckt mir sehr. Alle Zutaten lassen sich noch finden. Solltet ihr keine Lust haben, Bucheckern zu sammeln, könnt ihr sie zur Gänze durch Mandeln ersetzen. Hier geht’s zum Rezept: 

Das Mehl in eine Schüssel sieben und die kalte Butter in kleinen Flocken darüberstreuen. Anschließend gemeinsam mit Eidotter, Schlagobers, Weißwein, einem Teelöffel gemahlenen Thymian, Vanillezucker und der Prise Salz rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig lässt man mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten. Währenddessen schält man die Bucheckern und hackt sie gemeinsam mit den Mandeln fein. Anschließend röstet man sie kurz ohne Fett an, bis sie duften und lässt sie dann auskühlen. Nun schlägt man das Eiklar zu steifem Schnee und gibt nach und nach den Zucker dazu. Es muss eine glänzende, feste Masse entstehen, in die man zuletzt den zweiten Löffel Thymian, den frischen gehackten Thymian, die Bucheckern und Mandeln mischt. Danach rollt man den Teig ca. 3 mm dick aus, der Eischnee wird auf den ausgerollten Teig gestrichen und schließlich mit einem gezackten Teigrad in kleine Quadrate oder Rechtecke geschnitten, die man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt. Die Kekse werden im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad bei Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen.

Diese Kekse sind optisch nicht das große Highlight, wohl aber geschmacklich. Sie zergehen außerdem vom ersten Moment an auf der Zunge und müssen nicht weich werden. Gut verschlossen halten sie sich für einige Wochen frisch.
Den Thymian kann man durch gemahlene Lavendelblüten und Lavendelzucker ersetzen – ebenfalls sehr köstlich!

Eichelmehl-Blinis süß oder pikant

Blinis

Schwierigkeitsgrad:Normal

Zutaten:
– 80 g Eichelmehl
– 140 g helles, feines Dinkelmehl
– 310 ml Milch
– 3 Eier getrennt
– 22 g frische Germ
– 20 g Zucker
– 35 g Butter
– 1 Messerspitze Salz
– geriebene Schale einer halben Zitrone
– Öl oder Butter zum herausbacken

Für die Blinis wird zunächst die frische Germ in eine Schüssel gebröselt und mit etwa ⅛ l der Milch (vorher leicht angewärmt), verrührt und zum “Gehen” beiseite gestellt. Anschließend werden die Eier getrennt und aus den Eiklaren, dem Zucker und dem Salz steifer Schnee geschlagen und ebenfalls beiseite gestellt. Danach erwärmt man die restliche Milch gemeinsam mit der Butter, bis diese geschmolzen ist, vermischt die beiden Mehle mit dem “Dampfl”, der inzwischen eingegangenen Germ, und rührt die Milch-Buttermischung mit dem Handmixer unter die Mehl-Germ-Mischung. Dann werden die Eidotter und die Zitronenschale untergerührt und zuletzt der Schnee vorsichtig mit dem Schneebesen untergehoben. Der fertige Teig muss nun an einem warmen Ort mindestens 20 Minuten “gehen”. Wenn der Teig aufgegangen ist, bäckt man in einer großen Pfanne immer gleichzeitig mehrere Mini-Pfannkuchen mit ca. 8 cm Durchmesser und lässt sie anschließend auf Küchenrolle abtropfen.

Blinis mit Eichelmehl schmecken wirklich, wirklich gut! Man auch etwas mehr Eichelmehl und weniger Dinkelmehl verwenden, alles ist Geschmacksache. Meist fügt man Speisen etwa ein Drittel Eichelmehl bei. Mit etwas mehr Zucker im Teig oder Honig oben drauf sind die Blinis eine herrliche Süßspeise. Mit wenig Zucker und eventuell ein paar Kräutern drinnen sind sie ein pikanter Hauptgang oder eine feine Beilage zu Gemüse-, Fleisch- oder Fischgerichten.Ich wünsche viel Spaß beim Kochen – das Eichelmehl ist ja sicher schon fertig :)!

Der weite Weg zum Eichelmehl

Eicheln sammeln

Eicheln sind die perfekte Notnahrung für den Winter! Hätten wir nichts mehr zu essen, mit Eicheln, die viel Stärke, Fettes Öl, Zucker, Proteine, verschiedene B-Vitamine und Kieselsäure enthalten, könnten wir in Kombination mit anderen Wildfrüchten und Pflanzen überleben. Die Eicheln aller bei uns wachsenden Eichenarten enthalten allerdings auch viele Gerbstoffe und sind für den Rohgenuss nicht geeignet. Nicht zuletzt deshalb verzichtet man meist darauf, sie kulinarisch zu verwenden. Schade! Eichelmehl schmeckt köstlich und gibt jeder Art von Gebäck eine eigene, etwas herbe Note. Verwendet man Eichelmehl zum Kochen und Backen, so sollte man maximal 40 % der Mehlmenge durch Eichelmehl ersetzen. Der Rest sollte Mehl aus Dinkel-, Weizen- oder einer anderen Getreideart sein.

So wird’s gemacht

Zunächst müssen wir uns in den Wald aufmachen und Eicheln sammeln. Das macht man idealerweise im Herbst, aber auch im Winter kann man noch viele Eicheln finden, auch wenn dann nicht mehr alle verwertbar sind. Dies merkt man aber sofort an den Wurmlöchern und am Aussehen der Frucht. Im späten Winter sind viele Gerbstoffe bereits abgebaut,
und man kann die Eicheln rascher verarbeiten.
Die gesammelten Eicheln werden zunächst 10 Minuten lang bei 200 Grad im Backrohr geröstet. Sie sollten aber nicht braun oder schwarz werden.

Danach befreit man sie von der äußeren und inneren Schale und wässert sie mindestens 24 Stunden lang. Besser ist es, sie 48 Stunden lang zu wässern. Dazu gibt man die Eicheln in einen großen Topf mit viel Wasser, das man alle paar Stunden auswechselt, bis es klar bleibt. Dann sind die meisten Gerbstoffe ausgeschwemmt. Anschließend werden die weichen Eichelstücke abgeseiht und mit einer Nussreibe grob gerieben. Die Eichelflocken werden am besten bei ca. 40 C° im Backrohr getrocknet, was einige Stunden dauert. Die getrockneten Eichelflocken kann man gut ein Jahr in einem verschlossenen Behälter aufbewahren.
Möchte man feines Eichelmehl haben, so mahlt man die Flocken entweder mit einer Kaffeereibe oder einem Pürierstab – fertig ist das Eichelmehl, das nun beliebig weiterverarbeitet werden kann!

Fichtennadelgelee mit Preiselbeer-Marzipan-Creme und karamellisierten Walnüssen

Fichtengelee

Schwierigkeitsgrad: Normal

Zutaten (4 Portionen):

– 1 frischer Fichtenzweig
– 500 ml Wasser
– ⅛ l Weißwein (Spätlese)
– ½ Zitrone
– 5 El Rohrzucker
– 8 Blatt Gelatine

für die Creme:
– 50 g Marzipan
– 200 ml Preiselbeer- oder Ribiselmarmelade

für das Karamell:
– 1 Handvoll Waldnüsse
– 150 g Rohrzucker

Als erstes werden die Fichtennadeln in kontemplativer Arbeit vom Zweig gezupft – das dauert eine zeitlang, aber schließlich muss man sich ein gutes Dessert erarbeiten ;). Man sollte eine volle 200 ml Tasse Fichtennadeln haben – je mehr Nadeln, desto intensiver der Geschmack. Anschließend befüllt man einen Topf mit 500 ml Wasser und den Fichtennadeln und lässt die Mischung für ca. 30 Minuten zugedeckt immer leicht kochen. Anschließend seiht man das Fichtennadelwasser durch ein Sieb, fängt es in einem anderen Behälter auf, presst die halbe Zitrone ebenfalls durch ein Sieb in die Flüssigkeit und fügt den Zucker hinzu. Mit dem Weißwein füllt man die Flüssigkeit wieder auf 500 ml auf. In der Zwischenzeit löst man die Gelatine in etwas kaltem Wasser auf, erwärmt das Fichtennadelwasser noch einmal, ohne es zu kochen, damit sich der Zucker völlig auflöst, und fügt schließlich die aufgeweichten, ausgepressten Gelatineblätter bei. Die Blätter lösen sich beim Umrühren in der Flüssigkeit sofort auf. Anschließend füllt man das noch flüssige Gelee in kalt ausgespülte Förmchen und lässt es mindestens für vier Stunden im Kühlschrank fest werden.

Für die Preiselbeer-Marzipan-Creme erwärmt man die Marmelade gemeinsam mit dem klein geschnittenen Marzipan leicht in einem Topf, bis eine homogene Masse entstanden ist (nicht kochen!).

Für die karamelisierten Nüsse schmilzt man den Rohrzucker langsam in einem Topf und fügt die Walnüsse bei, sobald der Zucker ganz flüssig ist. Man ummantelt jede Nuss mit Karamell und lässt die Nüsse einzeln auf Backpapier trocknen. Aus dem Rest des geschmolzenen Zuckers kann man mit einer Gabel hübsche Figuren auf das Backpapier träufeln, die sich zum Dekorieren eignen.

Vor dem Servieren taucht man die Förmchen mit dem erstarrten Gelee kurz in heißes Wasser, sie lassen sich dann leicht stürzen. Creme und Karamellnüsse dekoriert man nach Geschmack rund um das Gelee.

Das Dessert macht kaum Arbeit – auch wenn man es nicht glauben möchte. Statt Fichtennadeln eignen sich genauso Tannennadeln – dank der in beiden Nadelbäumen enthaltenen ätherischen Öle erhält man ein exklusives weihnachtliches Dessert.

Duftende Kekse mit Steinklee

Duftkekse

Schwierigkeitsgrad: Normal

Zutaten:

– 125 g Butter
– 125 g Mehl
– 1 Teel Backpulver
– 1 Ei getrennt
– 2 El Schlagobers
– 2 El Weißwein
– 2 El getrockneten Echten Steinklee
– 1 Prise Salz
– Vanillezucker
– 90 g Staubzucker
– 50 g grob geriebene Mandeln

Weißwein und Schlagobers vermengen und den getrockneten Steinklee in die Mischung geben, gut durchrühren und mindestens fünf Stunden zugedeckt im Kühlschrank rasten lassen. Danach Mehl und Backpulver gut vermischen, den Staubzucker sieben, die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und all diese Zutaten gemeinsam mit der Prise Salz, dem Eidotter und dem Vanillezucker rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig lässt man mindestens eine Stunde im Kühlschrank rasten, er kann auch länger dort ruhen. Danach rollt man den Teig ca. 3 mm dick aus, schlägt das Eiklar zu steifem Schnee und gibt nach und nach den Staubzucker dazu. Es muss eine glänzende, feste Masse entstehen, in die man zuletzt die geriebenen Mandeln mischt. Der Eischnee wird auf den ausgerollten Teig gestrichen und schließlich mit einem gezackten Teigrad in kleine Quadrate oder Rechtecke geschnitten, die man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legt. Die Kekse werden im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 8 Minuten backen. Die Kekse sollen leicht beige gefärbt sein.Den aufgrund seines Cumaringehalts sehr aromatisch duftenden Steinklee sammelt und trocknet man am besten im Sommer. Er ist jedoch auch in guten Kräuterdrogerien erhältlich. Die Kekse duften und schmecken dezent nach Steinklee, was sie zu einem besonderen Geschmackserlebnis macht.

Silvester-Cocktail – Vogelbeere, Wodka, Thymian, Ingwer

Vogelbeer-Cocktail

Zutaten:  (reicht für 2 Drinks)

  • 200 g Vogelbeeren (evtl. tiefgekühlt)
  • 2 El brauner Zucker
  • ¼ l Wasser
  • ⅛ l Wodka (bevorzugt: Marke Norderd)
  • ⅛ l Sekt
  • 1 kleines Sträußchen frischer Thymian
  • 6 Scheiben frischer Ingwer (ca. 2 mm dick)
  • EiswürfelGarnierung: Thymianzweige

Am Vortrag Ingwer und Thymian in Wodka einlegen und diesen in einem verschlossenen Glas über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Vogelbeeren mit braunem Zucker im Wasser ca. 10 Minuten einkochen, bis die Beeren weich sind, und das Kompott anschließend erkalten lassen. Vor der Zubereitung des Cocktails müssen alle Zutaten eisgekühlt sein!

Schließlich in zwei Cocktailgläser Eiswürfel nach Geschmack füllen, den Wodka abseihen und auf die Gläser verteilen. Zuletzt wird der Cocktail mit Vogelbeerkompott und Sekt aufgegossen und mit Thymianzweigen verziert – ein herrlich winterlicher Wildfrüchte-Cocktail!

Frisch geschnittene Christbäume aus Vogelmiereteig

Vogelmiereweihnachtsbäume

Schwierigkeitsgrad: Normal

Zutaten:

– 125 g kalte Butter
– 120 g Zucker
– 250 g Mehl (Universal)
– Vanille
– 1 Ei
– 1 Eiklar
– 1 TL Backpulver
– 2 Handvoll frische Vogelmiere
– unterschiedliche Zuckerperlen nach Geschmack

Als Erstes wird die gewaschene und getrocknete Vogelmiere gehackt und gemeinsam mit der weichen Butter mit dem Pürierstab fein püriert – man erhält grasgrüne, cremige  Butter.
Anschließend werden Mehl und Backpulver gut versiebt, danach alle Zutaten rasch zu einem gleichmäßigen Teig geknetet. Der Teig sollte mindestens eine Nacht im Kühlschrank ruhen.
Dann rollt man ihn mit dem Nudelwalker auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 3 mm dick aus, sticht die Weihnachtsbäume aus, bestreicht sie mit Eiklar und dekoriert sie vor dem Backen mit Zuckerperlen. Anschließend werden die Christbäume bei 180 Grad im vorgeheizten Backrohr auf mittlerer Schiene mit Ober/Unterhitze 8–10 Minuten gebacken. Die Bäume sollten nicht braun werden, man sollte sie ab der 8. Minute gut beobachten!

Die Vogelmiere steht uns im Wald und am Wegesrand ganzjährig zur Verfügung. Ist der Winter so warm wie jetzt, sieht man sie sogar häufiger in üppigem Grün als im Sommer. Die Pflanze schmeckt dezent nach Mais und eignet sich hervorragend zum Vermischen mit Backteigen. Sie besitzt einen hohen Gehalt an Chlorophyll und gehört zu den blutreinigenden und mineralienreichen Grünpflanzen. Die Christbäume aus Vogelmiereteig schmecken gleichzeitig süß und frisch „grün“.

Weißdornbeeren-Gelee-Sterne – Weihnachtskeks Nr. 2

Weißdorngelee

Schwierigkeitsgrad: Normal

Zutaten:
– 500 g Weißdornbeeren
– 500 g Äpfel
– 250 ml Traubensaft
– 1 Zimtstange
– 2 Gewürznelken
– Saft einer halben Zitrone
– 200 g Gelierzucker
– Feinkristallzucker zum Wälzen
– Schokoladekuvertüre

Die Weißdornbeeren mit den geschälten, klein geschnittenen Äpfel mit der Zimtstange und den Gewürznelken im Traubensaft aufkochen und ca. 15 Minuten köcheln lassen. Beeren und Äpfel sollen sehr weich sein. Dann Zimtstange und Gewürznelken entfernen und die Mischung durch ein grobes Sieb passieren, dabei alle Weißdornkerne entfernen. Man sollte sich bemühen, so viel Fruchtfleisch wie möglich zu passieren. Anschließend wird das Püree noch einmal mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft 5 Minuten aufgekocht und die dickflüssige Creme dann in eine große, flache, mit Backpapier ausgelegte Form gestrichen. Die Creme sollte einen knappen Zentimeter dick aufgetragen werden. Schließlich schiebt man die Form ins Backrohr, wo man das Gelee ca. 10 Stunden bei 50 Grad trocknen lässt. Es ist wichtig, einen Kochlöffel in die Backofentür zu schieben, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Das Ergebnis ist ein wunderbar festes und gleichzeitg weiches dunkelrotes Gelee, das man entweder schneiden oder ausstechen und mit Schokolade überziehen oder in Feinkristallzucker wälzen kann.

Weißdorn ist eine wichtige arzneilich genützte Heilpflanze, die sowohl in der Volksmedizien als auch in der Schulmedizin und der Homöopathie eingesetzt wird. Vor allem bei Herzleiden erweist sie uns großartige Dienste. Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen kann man Weißdorn regelmäßig und über einen langen Zeitraum zu sich nehmen – zum Beispiel in Form dieses herrlichen Weihnachtskonfekts!